Walliser Weine, einheimische Weine aus dem Wallis
Vielfalt auf engstem Raum – das zeichnet unsere heimischen Walliser Weine aus. Nicht nur aufgrund der gemeinsamen Herkunft, gerade seiner besonderen Qualitäten wegen fühlen wir uns dem Walliser Wein verbunden: Wo sonst in der Weinwelt gibt es so viele regionstypische Rebsorten, derart prägendes Klima, ein so vielfältiges Terroir?
Was Walliser Weine so besonders macht
Vor der atemberaubenden Kulisse der Walliser Berge herrscht ein mediterran anmutendes, trockenes Klima, Reben und Weinstöcke geniessen jährlich über 2.000 Stunden Sonne. Im Herbst sorgt der Föhn für starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, wodurch die Trauben nochmals an Qualität gewinnen: Sie reifen gleichmässiger. Im Walliser Weinbau dominieren Steillagen. Diese Hänge werden noch mühevoll von Hand, oft von Hobbywinzern, bearbeitet, fangen dafür aber die Sonne besonders gut ein. Und die Rebberge im Wallis liegen aussergewöhnlich hoch, etwa 400 bis 800 Meter über dem Meeresspiegel, die Weingüter in Visperterminen (Oberwallis) gar noch höher: Ihre Trauben reifen auf einer Höhe von bis zu 1.150 Metern. Damit bietet das Wallis insgesamt beste Voraussetzungen für das Entstehen spektakulärer Weine. Und mit seiner Vielfalt an geologischen Strukturen ist der Boden perfekt für den Anbau der typisch einheimischen Rebsorten.
Zu unserem umfangreichen Sortiment an Walliser Weinen
Einheimische Rebsorten auf dem Vormarsch
Ein Trend, den wir begrüssen: Walliser Weine aus typisch einheimischen Rebsorten, sogenannte autochthone Weine, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. 49 verschiedene Rebsorten werden im Wallis angebaut. Fendant und Dôle sind seit jeher als Walliser Klassiker bekannt, die überall in der Schweiz geschätzt werden. Doch das Sortiment umfasst eine ganze Reihe einheimischer Arten, die an keinem anderen Ort der Welt vorkommen. Auch sie machen den Walliser Wein unverwechselbar. Zu diesen Kostbarkeiten zählen unter anderem Petite Arvine, Amigne, Humagne blanc und Cornalin AOC Valais. Diese heimischen Rebsorten sind anspruchsvoll. Sie benötigen zwar mehr Aufmerksamkeit und Pflege, dem Winzer bringen sie weniger Ertrag, dafür geben sie dem Walliser Wein seine Unverwechselbarkeit, einen Charakter, der seinesgleichen sucht.